- • Es gibt vier realistische Wege: Agentur (3.000–25.000 € einmalig), Freelancer (1.000–8.000 €), klassischer Baukasten (10–50 € / Monat) und KI-Website (ab ~10–30 € / Monat, in Minuten fertig).
- • Der Preis im Angebot ist selten der Endpreis. Versteckte Folgekosten (Wartung, Änderungen, SEO, Texte) machen über 3 Jahre oft mehr aus als die Erstellung.
- • Für die meisten kleinen Unternehmen ist nicht „teuer = besser". Entscheidend sind laufende Kosten, Änderbarkeit und Geschwindigkeit bis online.
- • Faustregel: Je seltener du selbst Änderungen machen kannst, desto teurer wird die Website über die Jahre — unabhängig vom Startpreis.
Warum die Spanne von 0 € bis 50.000 € reicht
„Website" ist kein Produkt mit Festpreis, sondern ein Sammelbegriff. Eine einseitige Visitenkarten-Seite für einen Handwerksbetrieb und ein mehrsprachiger Online-Shop mit Buchungssystem sind beides „Websites" — kosten aber das Hundertfache auseinander. Dazu kommt: Du zahlst nicht nur für die Erstellung, sondern für ein Bündel aus Design, Technik, Texten, Hosting, Wartung und Sichtbarkeit. Manche Anbieter packen alles in einen Preis, andere rechnen jeden Posten einzeln ab — der gleiche Funktionsumfang sieht dann mal nach 800 € und mal nach 8.000 € aus.
Deshalb ist die einzige ehrliche Antwort auf „Was kostet eine Website?": Es kommt darauf an, wer sie baut und was über die Jahre alles dazukommt. Genau das schlüsseln wir jetzt auf — ohne Marketing-Sprech.
Die 4 Wege im Detail
Es gibt im Wesentlichen vier Wege zu einer Website. Hier jeder mit realistischer Preisspanne und ehrlicher Bewertung — bewusst ohne Schönfärberei in beide Richtungen.
Web-Agentur
Passt für: komplexe Projekte, Shops, Firmen mit Budget & ohne Zeit
Einmalig
3.000 – 25.000 €
Laufend
50 – 300 € (Wartung/Hosting)
Dafür
- Individuelles Design & Strategie
- Alles aus einer Hand, du musst nichts selbst machen
- Ansprechpartner für komplexe Anforderungen
Dagegen
- Höchste Einstiegskosten
- Jede spätere Änderung kostet (60–120 €/Std.)
- Wochen bis Monate bis online
Eine gute Agentur ist ihr Geld wert, wenn das Projekt komplex ist (Shop, individuelle Funktionen, Markenauftritt) oder schlicht keine Zeit für Eigenleistung da ist. Wer den Komplett-Service möchte, ist bei einer spezialisierten Agentur wie DW-Web richtig — von Strategie über Umsetzung bis Betreuung. Der ehrliche Vergleich, wann sich das lohnt, steht im Artikel Website erstellen lassen oder selbst bauen?.
Freelancer / Webdesigner
Passt für: mittlere Projekte, klares Briefing, Budget-Mitte
Einmalig
1.000 – 8.000 €
Laufend
20 – 150 € (oft separat)
Dafür
- Günstiger als Agentur, oft persönlicher
- Individuelle Lösung möglich
- Direkter Draht zur umsetzenden Person
Dagegen
- Qualität schwankt stark
- Verfügbarkeit/Erreichbarkeit als Risiko
- Änderungen weiterhin kostenpflichtig & abhängig
Klassischer Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)
Passt für: Selbermacher mit Zeit und Geduld
Einmalig
0 € (Eigenleistung: viele Stunden)
Laufend
10 – 50 €
Dafür
- Niedrige laufende Kosten
- Volle Kontrolle, selbst änderbar
- Kein Dienstleister nötig
Dagegen
- Zeitaufwand: oft 10–40 Stunden Eigenarbeit
- Ergebnis hängt komplett am eigenen Können
- Design-/SEO-Fehler ohne es zu merken
KI-Website (z. B. Website Boost)
Passt für: kleine Unternehmen, die schnell professionell online wollen
Einmalig
0 € (kostenlos testen)
Laufend
ab ~10 – 30 €
Dafür
- In Minuten statt Wochen fertig
- Änderungen jederzeit selbst per Chat, ohne Zusatzkosten
- SEO-Basics, Mobiloptimierung, Impressum automatisch
Dagegen
- Weniger frei als Vollindividual-Agentur
- Für hochkomplexe Sonderfälle ggf. nicht ausreichend
- Du gibst Grobrichtung vor (Eingaben entscheiden über Qualität)
Worauf es bei der KI-Variante ankommt, damit das Ergebnis wirklich Kunden bringt, steht im Ratgeber KI-generierte Websites: Darauf musst du achten.
Die versteckten Folgekosten
Der häufigste Fehler bei der Budgetplanung: nur auf den Erstellungspreis schauen. Eine Website ist kein einmaliger Kauf, sondern ein laufender Posten. Diese Kosten stehen selten im ersten Angebot:
Server, auf dem die Seite läuft, plus deine Adresse (deinfirma.de). Bei vielen Baukästen und KI-Lösungen schon im Preis enthalten.
Verschlüsselung (https). Heute meist kostenlos automatisch enthalten — bei Altanbietern teils extra berechnet.
Sicherheitsupdates, Plugin-Pflege, Backups. Bei WordPress-Seiten der größte versteckte Posten — bei gehosteten Lösungen entfällt er.
Jede Textänderung beim Dienstleister kostet. Über Jahre oft teurer als die Erstellung selbst.
Professionelle Texte und Fotos. Werden im Erstangebot gern vergessen und später teuer nachberechnet.
Damit die Seite gefunden wird. Ohne SEO ist auch die schönste Seite unsichtbar.
Rechenbeispiel: Gesamtkosten über 3 Jahre
Realistisches Szenario: ein kleiner Dienstleister, einfache Website (Start, Leistungen, Über uns, Kontakt), ca. 12 kleine Änderungen pro Jahr. So sehen die echten 3-Jahres-Kosten aus — nicht nur der Startpreis:
| Weg | Start | Laufend (3 J.) | Änderungen (3 J.) | Gesamt 3 J. |
|---|---|---|---|---|
| Agentur | ~5.000 € | ~3.600 € | ~3.000 € | ≈ 11.600 € |
| Freelancer | ~2.500 € | ~1.800 € | ~2.200 € | ≈ 6.500 € |
| Baukasten (selbst) | 0 € + ~25 Std. | ~720 € | Eigenzeit | ≈ 720 € + Zeit |
| KI-Website | 0 € | ~720 € | 0 € (selbst, per Chat) | ≈ 720 € |
Die Zahlen sind grobe Richtwerte, keine Garantie — aber das Muster stimmt fast immer: Der Startpreis entscheidet die Rangfolge nicht. Was über Jahre kostet, sind laufende Pflege und jede einzelne Änderung, die du nicht selbst machen kannst.
Was deine Website wirklich kosten sollte — nach Bedarf
Einfache Präsenz (Handwerk, Dienstleister, lokal)
Start, Leistungen, Über uns, Kontakt, Impressum. Mehr braucht es oft nicht. Realistisch: Baukasten oder KI-Website, 10–30 € / Monat. Eine 5.000-€-Agenturseite ist hier rausgeworfenes Geld.
Lokales Unternehmen mit Vertrauensfokus (Restaurant, Praxis, Studio)
Zusätzlich Galerie, Bewertungen, Öffnungszeiten, ggf. Buchung/Anfahrt. KI-Website oder guter Freelancer. Wichtiger als teures Design: lokale Auffindbarkeit.
Wachstumsorientiert mit Marke & Content
Blog, Landingpages, klare Positionierung, laufende Optimierung. KI-Website mit eigener Pflege oder Agentur — je nachdem, ob du selbst Hand anlegen willst.
Online-Shop / komplexe Funktionen
Warenkorb, Zahlung, Lager, ggf. Schnittstellen. Hier ist Agentur oder spezialisierte Shop-Lösung sinnvoll — Budget realistisch ab mehreren Tausend Euro plus laufende Kosten.
Wovon der Preis konkret abhängt
Wenn du Angebote vergleichst, treiben diese Faktoren den Preis — frag gezielt danach:
- Seitenanzahl & Funktionen: Eine Onepager-Seite ist ein Bruchteil eines 20-Seiten-Auftritts mit Buchung.
- Individuelles vs. Template-Design: Komplett individuelles Design kostet ein Vielfaches einer angepassten Vorlage — sichtbarer Mehrwert ist für kleine Betriebe oft gering.
- Texte & Bilder: Selbst liefern spart vierstellig. Professionell erstellen lassen kostet, wirkt aber.
- SEO & Sichtbarkeit: Eine Seite, die keiner findet, ist Geldverschwendung — Auffindbarkeit gehört in jedes Budget.
- Wer pflegt es danach: Der größte Langzeitfaktor. Selbst änderbar = günstig auf Dauer. Dienstleister-abhängig = teuer auf Dauer.
Entscheidungshilfe in einem Satz
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Website für ein kleines Unternehmen?
Warum verlangen Agenturen mehrere Tausend Euro?
Sind kostenlose Websites wirklich kostenlos?
Was ist der größte versteckte Kostenfaktor?
Lohnt sich eine teure Website überhaupt?
Kann ich später von günstig auf professionell wechseln?
Fazit
„Was kostet eine Website?" lässt sich ehrlich nur so beantworten: Der Startpreis ist die kleinste Zahl in der Rechnung. Was wirklich zählt, sind die laufenden Kosten und ob du selbst änderungsfähig bleibst. Für die meisten kleinen Unternehmen ist eine selbst pflegbare Lösung über Jahre günstiger und flexibler als eine teure Einmal-Erstellung, die danach bei jeder Kleinigkeit Geld kostet. Wer es komplett abgeben will und Budget hat, ist bei einer Agentur wie DW-Web gut aufgehoben. Wer schnell, günstig und selbst änderbar online will, fährt mit einer KI-Website am besten — und sieht das Ergebnis vorab kostenlos.
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