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Was kostet eine Website 2026? Alle Preise ehrlich erklärt

„Was kostet eine Website?" ist die meistgestellte und am schlechtesten beantwortete Frage im Netz — weil die Antwort von 0 € bis 50.000 € reicht. Dieser Artikel schlüsselt jede Option ehrlich auf: einmalige Kosten, laufende Kosten, versteckte Folgekosten und für wen sich was wirklich lohnt.

22. April 2026·11 Min. Lesezeit·Zuletzt aktualisiert: April 2026
Das Wichtigste in Kürze
  • • Es gibt vier realistische Wege: Agentur (3.000–25.000 € einmalig), Freelancer (1.000–8.000 €), klassischer Baukasten (10–50 € / Monat) und KI-Website (ab ~10–30 € / Monat, in Minuten fertig).
  • • Der Preis im Angebot ist selten der Endpreis. Versteckte Folgekosten (Wartung, Änderungen, SEO, Texte) machen über 3 Jahre oft mehr aus als die Erstellung.
  • • Für die meisten kleinen Unternehmen ist nicht „teuer = besser". Entscheidend sind laufende Kosten, Änderbarkeit und Geschwindigkeit bis online.
  • • Faustregel: Je seltener du selbst Änderungen machen kannst, desto teurer wird die Website über die Jahre — unabhängig vom Startpreis.

Warum die Spanne von 0 € bis 50.000 € reicht

„Website" ist kein Produkt mit Festpreis, sondern ein Sammelbegriff. Eine einseitige Visitenkarten-Seite für einen Handwerksbetrieb und ein mehrsprachiger Online-Shop mit Buchungssystem sind beides „Websites" — kosten aber das Hundertfache auseinander. Dazu kommt: Du zahlst nicht nur für die Erstellung, sondern für ein Bündel aus Design, Technik, Texten, Hosting, Wartung und Sichtbarkeit. Manche Anbieter packen alles in einen Preis, andere rechnen jeden Posten einzeln ab — der gleiche Funktionsumfang sieht dann mal nach 800 € und mal nach 8.000 € aus.

Deshalb ist die einzige ehrliche Antwort auf „Was kostet eine Website?": Es kommt darauf an, wer sie baut und was über die Jahre alles dazukommt. Genau das schlüsseln wir jetzt auf — ohne Marketing-Sprech.

Die 4 Wege im Detail

Es gibt im Wesentlichen vier Wege zu einer Website. Hier jeder mit realistischer Preisspanne und ehrlicher Bewertung — bewusst ohne Schönfärberei in beide Richtungen.

Web-Agentur

Passt für: komplexe Projekte, Shops, Firmen mit Budget & ohne Zeit

Einmalig

3.000 – 25.000 €

Laufend

50 – 300 € (Wartung/Hosting)

Dafür

  • Individuelles Design & Strategie
  • Alles aus einer Hand, du musst nichts selbst machen
  • Ansprechpartner für komplexe Anforderungen

Dagegen

  • Höchste Einstiegskosten
  • Jede spätere Änderung kostet (60–120 €/Std.)
  • Wochen bis Monate bis online

Eine gute Agentur ist ihr Geld wert, wenn das Projekt komplex ist (Shop, individuelle Funktionen, Markenauftritt) oder schlicht keine Zeit für Eigenleistung da ist. Wer den Komplett-Service möchte, ist bei einer spezialisierten Agentur wie DW-Web richtig — von Strategie über Umsetzung bis Betreuung. Der ehrliche Vergleich, wann sich das lohnt, steht im Artikel Website erstellen lassen oder selbst bauen?.

Freelancer / Webdesigner

Passt für: mittlere Projekte, klares Briefing, Budget-Mitte

Einmalig

1.000 – 8.000 €

Laufend

20 – 150 € (oft separat)

Dafür

  • Günstiger als Agentur, oft persönlicher
  • Individuelle Lösung möglich
  • Direkter Draht zur umsetzenden Person

Dagegen

  • Qualität schwankt stark
  • Verfügbarkeit/Erreichbarkeit als Risiko
  • Änderungen weiterhin kostenpflichtig & abhängig

Klassischer Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)

Passt für: Selbermacher mit Zeit und Geduld

Einmalig

0 € (Eigenleistung: viele Stunden)

Laufend

10 – 50 €

Dafür

  • Niedrige laufende Kosten
  • Volle Kontrolle, selbst änderbar
  • Kein Dienstleister nötig

Dagegen

  • Zeitaufwand: oft 10–40 Stunden Eigenarbeit
  • Ergebnis hängt komplett am eigenen Können
  • Design-/SEO-Fehler ohne es zu merken

KI-Website (z. B. Website Boost)

Passt für: kleine Unternehmen, die schnell professionell online wollen

Einmalig

0 € (kostenlos testen)

Laufend

ab ~10 – 30 €

Dafür

  • In Minuten statt Wochen fertig
  • Änderungen jederzeit selbst per Chat, ohne Zusatzkosten
  • SEO-Basics, Mobiloptimierung, Impressum automatisch

Dagegen

  • Weniger frei als Vollindividual-Agentur
  • Für hochkomplexe Sonderfälle ggf. nicht ausreichend
  • Du gibst Grobrichtung vor (Eingaben entscheiden über Qualität)

Worauf es bei der KI-Variante ankommt, damit das Ergebnis wirklich Kunden bringt, steht im Ratgeber KI-generierte Websites: Darauf musst du achten.

Die versteckten Folgekosten

Der häufigste Fehler bei der Budgetplanung: nur auf den Erstellungspreis schauen. Eine Website ist kein einmaliger Kauf, sondern ein laufender Posten. Diese Kosten stehen selten im ersten Angebot:

Hosting & Domain5–50 € / Monat

Server, auf dem die Seite läuft, plus deine Adresse (deinfirma.de). Bei vielen Baukästen und KI-Lösungen schon im Preis enthalten.

SSL-Zertifikat0–80 € / Jahr

Verschlüsselung (https). Heute meist kostenlos automatisch enthalten — bei Altanbietern teils extra berechnet.

Wartung & Updates20–150 € / Monat

Sicherheitsupdates, Plugin-Pflege, Backups. Bei WordPress-Seiten der größte versteckte Posten — bei gehosteten Lösungen entfällt er.

Änderungen / Pflege60–120 € / Stunde

Jede Textänderung beim Dienstleister kostet. Über Jahre oft teurer als die Erstellung selbst.

Texte & Bilder0–2.000 €

Professionelle Texte und Fotos. Werden im Erstangebot gern vergessen und später teuer nachberechnet.

SEO & Sichtbarkeit0–800 € / Monat

Damit die Seite gefunden wird. Ohne SEO ist auch die schönste Seite unsichtbar.

Die teuerste Zeile ist meist 'Änderungen'
Eine Website ist nie „fertig": neue Telefonnummer, neue Leistung, anderes Foto, Aktion zu Weihnachten. Wenn jede dieser Mini-Änderungen 60–120 € beim Dienstleister kostet, summiert sich das über Jahre auf mehr als die ganze Erstellung. Selbst änderbare Lösungen sparen hier am meisten — nicht beim Startpreis, sondern danach.

Rechenbeispiel: Gesamtkosten über 3 Jahre

Realistisches Szenario: ein kleiner Dienstleister, einfache Website (Start, Leistungen, Über uns, Kontakt), ca. 12 kleine Änderungen pro Jahr. So sehen die echten 3-Jahres-Kosten aus — nicht nur der Startpreis:

WegStartLaufend (3 J.)Änderungen (3 J.)Gesamt 3 J.
Agentur~5.000 €~3.600 €~3.000 €≈ 11.600 €
Freelancer~2.500 €~1.800 €~2.200 €≈ 6.500 €
Baukasten (selbst)0 € + ~25 Std.~720 €Eigenzeit≈ 720 € + Zeit
KI-Website0 €~720 €0 € (selbst, per Chat)≈ 720 €

Die Zahlen sind grobe Richtwerte, keine Garantie — aber das Muster stimmt fast immer: Der Startpreis entscheidet die Rangfolge nicht. Was über Jahre kostet, sind laufende Pflege und jede einzelne Änderung, die du nicht selbst machen kannst.

Was deine Website wirklich kosten sollte — nach Bedarf

Einfache Präsenz (Handwerk, Dienstleister, lokal)

Start, Leistungen, Über uns, Kontakt, Impressum. Mehr braucht es oft nicht. Realistisch: Baukasten oder KI-Website, 10–30 € / Monat. Eine 5.000-€-Agenturseite ist hier rausgeworfenes Geld.

Lokales Unternehmen mit Vertrauensfokus (Restaurant, Praxis, Studio)

Zusätzlich Galerie, Bewertungen, Öffnungszeiten, ggf. Buchung/Anfahrt. KI-Website oder guter Freelancer. Wichtiger als teures Design: lokale Auffindbarkeit.

Wachstumsorientiert mit Marke & Content

Blog, Landingpages, klare Positionierung, laufende Optimierung. KI-Website mit eigener Pflege oder Agentur — je nachdem, ob du selbst Hand anlegen willst.

Online-Shop / komplexe Funktionen

Warenkorb, Zahlung, Lager, ggf. Schnittstellen. Hier ist Agentur oder spezialisierte Shop-Lösung sinnvoll — Budget realistisch ab mehreren Tausend Euro plus laufende Kosten.

Wovon der Preis konkret abhängt

Wenn du Angebote vergleichst, treiben diese Faktoren den Preis — frag gezielt danach:

Entscheidungshilfe in einem Satz

Du willst es komplett abgeben und hast Budget→ Agentur
Du hast ein klares Briefing und mittleres Budget→ Freelancer
Du hast viel Zeit und willst alles selbst lernen→ Klassischer Baukasten
Du willst schnell professionell online und selbst änderbar bleiben→ KI-Website
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Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Website für ein kleines Unternehmen?
Realistisch: mit Baukasten oder KI-Website 10–30 € pro Monat ohne nennenswerte Einmalkosten. Bei Freelancer/Agentur einmalig ab ~1.000–3.000 € plus laufende Kosten. Für eine einfache Präsenz lohnt sich selten die teure Variante.
Warum verlangen Agenturen mehrere Tausend Euro?
Individuelles Design, Strategie, Texte, Technik und Projektmanagement kosten Arbeitszeit. Das ist berechtigt bei komplexen Projekten. Für eine einfache 5-Seiten-Präsenz steht der Aufwand für kleine Betriebe aber oft nicht im Verhältnis.
Sind kostenlose Websites wirklich kostenlos?
Selten ohne Haken: meist mit Werbung, Anbieter-Subdomain (nicht deinfirma.de), eingeschränkten Funktionen und ohne professionelle Wirkung. Zum Testen okay, für einen seriösen Geschäftsauftritt meist nicht ausreichend.
Was ist der größte versteckte Kostenfaktor?
Änderungen und Wartung über die Jahre. Wenn jede Anpassung beim Dienstleister Geld kostet, übersteigt das langfristig fast immer den Erstellungspreis. Selbst änderbare Lösungen sind hier klar im Vorteil.
Lohnt sich eine teure Website überhaupt?
Nur wenn der Mehrpreis messbaren Mehrwert bringt — z. B. eine Marke, die verkauft, oder Funktionen, die Umsatz erzeugen. „Teuer" ist kein Qualitätsbeweis. Entscheidend ist, ob die Seite Kunden bringt, nicht was sie gekostet hat.
Kann ich später von günstig auf professionell wechseln?
Ja. Viele starten mit einer schnellen, günstigen Lösung und holen sich später eine Agentur dazu, wenn es komplex wird. Wichtig: eine eigene Domain von Anfang an, damit du flexibel bleibst.

Fazit

„Was kostet eine Website?" lässt sich ehrlich nur so beantworten: Der Startpreis ist die kleinste Zahl in der Rechnung. Was wirklich zählt, sind die laufenden Kosten und ob du selbst änderungsfähig bleibst. Für die meisten kleinen Unternehmen ist eine selbst pflegbare Lösung über Jahre günstiger und flexibler als eine teure Einmal-Erstellung, die danach bei jeder Kleinigkeit Geld kostet. Wer es komplett abgeben will und Budget hat, ist bei einer Agentur wie DW-Web gut aufgehoben. Wer schnell, günstig und selbst änderbar online will, fährt mit einer KI-Website am besten — und sieht das Ergebnis vorab kostenlos.

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